Prokrastination

März 6, 2011 § Ein Kommentar

Soviel wie Verdrängung, Aufschiebung, was Du heute kannst besorgen, reicht locker auch morgen oder so.

wikipedia.de sagt:

Aufschieben, auch Prokrastination (lat. procrastinatio „Vertagung“, aus pro „für“ und cras „morgen“), Erledigungsblockade, Aufschiebeverhalten, Handlungsaufschub oder umgangssprachlich Aufschieberitis, ist das Verhalten, notwendige, aber unangenehme Arbeiten immer wieder zu verschieben, statt sie zu erledigen. Drei Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Verhalten als Prokrastination eingestuft werden kann: Es muss kontraproduktiv, unnötig und verzögernd sein.

Das bin ja ich.

Dabei ist es egal, ob ich meine Gedanken sortieren möchte oder eine Idee zu Papier bringen möchte, die schon tagelang mein Gehirn blockiert. Völlig egal, ob es sich um Dinge handelt denen ich mich sonst gerne widme oder sie hasse. Die Alternativbeschäftigungen sind dagegen Dinge, die ich normalerweise hasse zu tun. Geschirr spülen oder Staubwischen zum Beispiel. Aber sie beruhigen mein schlechtes Gewissen, warum ich mich um die eigentlich angepeilte Aufgabe drücke: CDs sortieren längst überfällig. Bilder rahmen wollte ich längst mal gemacht haben. Shit, Karton für Passpartout fehlt – dann mal eben schnell einkaufen rennen. Alte Fotos umschlichten, um alles dann halbfertig in eine andere Schachtel zu stopfen, heilandsack, wie sehr kann man sich selbst bescheißen.

Gerade schon wieder. Herzstich hat mich inspiriert meine Loseblattsammlung endlich neu zu sortieren, Notizen zu überarbeiten, alles in den ywriter zu übertragen, die ersten Biografien fest zu zurren. Jetzt sitze ich also vor meiner  fertigen (!) Skizze und schaffe es nicht die erste Zeile zu schreiben (die fertig formuliert auf einem Schmierzettel steht), sondern logge mich auf diesem unnützen Blog ein und beginne mich zu analysieren.

Ich glaub es hackt!

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§ Eine Antwort auf Prokrastination

  • Ich nenne das wohlwollend „Anfänger“. Ein Zustand den ich eben so gut wie leidlich kenne. Allem Anfang wohnt ein Ende inne – schön wär’s! Meine Anfänge verlieren sich und werden schließlich zu Absichten und schließlich zu Behauptungen und ein Ende gibt es nicht. Es reicht noch nicht einmal zum Eingeständnis es nicht zu können. Ja was denn „können“? Weitermachen?

    Kopf hoch Anfänger dieser Welt! Weiterträumen und nicht aufgeben.

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