„Ich glaub es hackt“ – Eine heldenhafte Absage von Wir sind Helden an die BILD! (via Twitgeridoo!)

März 3, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Das tut so gut!

Da die Homepage von Wir sind Helden gerade ein wenig überlastet zu sein scheint, hier die grandiose Antwort von Judith Holofernes auf eine Anfrage der Werbeagentur Jung von Matt, im Auftrag der BILD-"Zeitung" (oder wie man dieses miese Drecksblatt auch immer nennen möchte) – für alle, die gerade nicht drauf zugreifen können: DIE ANFRAGE Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind als Werbeagentur mit der aktuellen BILD-Kampagne betraut, in der wir ho … Read More

via Twitgeridoo!

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drei Wochen liegend

Februar 28, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Fernseher kaputt,

meine Ebay-Buchauswahl (17 Stück für 9 Euro) war dann doch eher ermüdend bis grauenhaft. So eine Bandscheiben-OP ist doch nicht ganz so witzig, wie man meinen könnte.  Erst hieß es nach einer Woche Krankenhaus, eine Woche liegen und spazieren gehen. Danach gehts wieder. Genau so wars nicht. Nach einer Woche Krankenhaus lag ich und dann kamen die Schmerzen. Die Schwellung. Der Unmut. Also noch ne Woche liegen.
Die Wohnung sieht mittlerweile aus wie Sau – kann mich ja nicht bücken, ich kann gar nix. Aber treten. So finden sich in allen Ecken und Ritzen mittlerweile Socken, Bücher, Katzen. Denke über eine Putzfrau nach, aber der Zustand der Wohnung wäre mir vor einer fremden Frau, die in der Sauberkeitsbranche arbeitet hochnotpeinlich. Meine Mutter bot ihre Hilfe an. Na klar. Vielleicht bringt sie gleich noch die Schwiegermama mit.
Ich möchte den ganzen Tag nur essen. Aber immer nur essen, wenn man nur liegt, ist keine gute Idee. Nägel lackieren ist liegend auch schwieriger als ich dachte. Suppe essen auch; Essen generell macht Krümel ins Dekolleté, es juckt, es nervt, heißer Kaffee brennt. Trinken geht mittlerweile gut. Jetzt wo ich wieder aufstehen soll. Ach, ich habs nicht leicht.

Morgen ist Krankengymnastikeralarm. Habe heute schon mal aufstehen und gehen geübt. Schwindlig wars, mit all dem Valoron und Ibuprofen und Tetrazepam. Dafür hab ichs heute mal geschafft den Postboten abzufangen und mein Amazon-Paket in Empfang zu nehmen. Letztens war ich zu langsam, bis ich an die Tür gekrochen war, war er schon wieder weg. D.h. ich hab endlich wieder Bücher. Lesbare Bücher. Ich könnte über Bücher referieren, die total nervig waren. Gute Idee, gleich morgen früh fang ich an mit: Das Maria Evangelium. Kategorie: unglaublicher Mist.

mein Dschungelcamp

Januar 29, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Könnte auch Hirschkotze sein.

Oder verquirlte Känguruköttel. Oder Fischschleim mit Krokodilscheiße. Wer möchte es schon wissen.

daily art

Januar 29, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Die wahre Schönheit liegt im Zufall

Tierrettung

Januar 29, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Leute, die in meinem Kaffee plantschen, haben den Tod verdient.

Aber diesen Monsieur (Madame) ersaufen zu lassen, das konnte ich nicht zulassen. Er (sie) wusste eben was gut ist, wer möchte das bestrafen.

Man beachte den Kaffeefleck auf dem Tuch, quasi als Beweisführung.

Das Rucksacktaschentier

Januar 29, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Meine Kollegin Ana machte mich auf einen kleinen Plüsch-Koalabären an einer Damenhandtasche aufmerksam. Wie er da so hing, die Metallringe leise klingelten. Die Trägerin, eine füllige Dame mittleren Alters.

Und sie fragte mich: „Warum macht man das?“

Ich hatte keine Ahnung. Könnte schlicht Taschendeko sein. Aber gibt es dafür nicht neuerdings Perlenschnüre, richtigen Schmuck, Silberanhänger und dergleichen, warum ein Stofftier? Nun, vielleicht ist es Zeichen einer Gruppenzugehörigkeit. Das Stofftier als Emblem. Gibt es möglicherweise eine modische Stilrichtung deren Charakteristikum ein Stofftier am Taschenhenkel bedingt; nichts anderes als z.B. ein Emo, mit asymmetrischem Pony und Hello-Kitty-Haarklammer.

Schau, der Panda, das ist eine von uns, komm winken wir ihr.

Von dem Moment an fielen mir auf der Straße, in der U-Bahn, im Supermarkt pausenlos Taschen auf an denen kleine Plüschtiere baumelten. Koalabären, Pandabären, Diddlmäuse, Schafe, Katzen, Giraffen, Delphine. Meist nur ein Tier, gelegentlich drei oder mehr.

Von allen Beobachteten hatten 3/4 diese Stofftiere an zu kleinen Rucksäcken hängen. Man sieht diese kleinen Lederbeutel ohnehin nur noch selten, aber wenn, dann hängt da ein Tier dran, abgegriffen, zerknautscht und arg mitgenommen, ständig Wind und Wetter ausgesetzt. Die Armen. Wiederum 3/4 dieser Lederbeutelträgerinnen sind übergewichtig und geschätzt über 25 Jahre alt. Niki-Tiere an Schulranzen habe ich nicht in meine Überlegungen einfließen lassen, denn dass Kinder auf Stofftiere stehen, ist jedermann klar.

Über den Kamm geschert tragen also hauptsächlich füllige Frauen über 25 kleine Kunstleder-Rucksäcke an den Tieren hängen. Ungewöhnliche Erscheinung. Ich wüsste nun ebenfalls zu gerne warum sie das tun, oder welcher Gruppe sie angehören. Ein Modephänomen? Lifestyle? Politische Aussage? Weightwatchers?  Oder gilt es einer bestimmten Musikrichtung und welche wäre das dann? Boshafte Zungen beantworteten meine Fragen nicht, sondern höhnten: „Das sind die käufer von Pur-CDs.“ Ergibt Sinn, so viel wie 341 Freundschaftsbänder am Handgelenk.

Ich bleibe dran, ich werde dieser Stofftiersache auf den Grund gehen.

Hello world!

Januar 28, 2011 § 2 Kommentare

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Hello world ist witzig, als würde mich hier auch nur ein Einziger lesen. Aber schadet wohl nichts, gleich die ganze Welt zu begrüßen. Gibt irgendwie Hoffnung. Aber die Kategorie mag ich, daher tu ich ein bisschen verschwörerisch und lösche diesen Post eben mal nicht.

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